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FLZ 08.10.2018
FLZ 08.10.2018.

Riesenaufgebot singender Bürgermeister

Mit einem beeindruckenden gemeinsamen Auftritt haben sechs Bürgermeisterchöre aus Bayern und aus Südtirol gestern kurz vor Mittag ihr großes Treffen in Rothenburg am Wochenende beschlossen. Auf dem Marktplatz, vor der Kulisse von Rathaus und Fleisch- und Tanzhaus, versammelten sie sich und sangen unter der Leitung von Friedrich Wörrlein (Bürgermeister von Aurach) „Ei, du Mädchen vom Lande“ und „Aus der Traube in die Tonne“, dann als Höhepunkt „Amazing Grace“, bevor sie sich wieder auf den Weg machten an ihre Amtssitze. Am Abend zuvor hatten die Bürgermeisterchöre aus Landshut (Vorsitz Alfons Satzl, Leitung Konrad Frank), Rosenheim (Bernd Fessler, Werner Weyerer), Kulmbach (Gerhard Schneider, Reinhard Holhut), Ostallgäu (Xaver Boos), Südtirol (Karl Werner, Allesandro Beati) und der gastgebende aus dem Landkreis Ansbach (Klaus Miosga, Friedrich Wörrlein) bei einem Benefizkonzert in der Jakobskirche vor rund 500 Zuhörern zusammengewirkt. Der Erlös von 5000 Euro und mehr (es werden noch Spenden erwartet) geht nach Tansania, ins Partnerdekanat Hai des Dekanats Rothenburgs. Dort wird das Geld für den Bau einer Handwerkeschule dringend benötigt. Oberbürgermeister Walter Hartl zeigte sich als Gastgeber hocherfreut über das Sängertreffen seiner über 150 Kolleginnen und Kollegen in der Tauberstadt. Er würde sich freuen, wenn das der Beginn einer Tradition sei, betonte er beim Finale vor dem Rathaus und sagte „Auf Wiedersehen“. Von Klaus Miosga (Bürgermeister von Langfurt) gab es Dank an den Gastgeber und Komplimente für die gute Organisation, an der Gebsattels Bürgermeister Gerd Rößler mitgewirkt hatte. Gerne wolle man die Anregung Hartls aufgreifen. Foto: Weber

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FLZ 08.10.2018
FLZ 08.10.2018.

„Kameradschaftliches“ Singen für den guten Zweck
Sechs Bürgermeisterchöre in Rothenburg – Benefizkonzert in Jakobskirche für Schule in Tansania – Rund 5000 Euro an Spenden

VON CLARISSA KLEINSCHROT
ROTHENBURG – Als am Ende des Benefizkonzertes alle 153 singenden Bürgermeister in der Jakobskirche standen und der letzte Ton der Melodie „Amazing Grace“ verklungen war, da erhoben sich die Zuhörer von den Holzbänken – und klatschten. Sie klatschten lange für die Männer und Frauen, für die sechs Bürgermeisterchöre, die eben das erste gemeinsame Benefizkonzert gegeben hatten. Die Chöre waren aus den verschiedensten Ecken Bayerns und auch aus Südtirol angereist. Eingeladen hatte sie der Bürgermeisterchor im Landkreis Ansbach – für ein Konzert, in dessen Rahmen für eine Schule in Tansania gespendet wurde, aber auch für ein Wochenende des geselligen Beisammenseins. Die Chöre aus den Landkreisen Landshut, Rosenheim, Kulmbach, Ostallgäu sowie aus Südtirol und der Bürgermeisterchor im Landkreis Ansbach ersangen insgesamt rund 5000 Euro an Spenden, wie der Vorsitzende des Bürgermeisterchores Ansbach, Klaus Miosga, verriet. Für ihn waren die Tage in Rothenburg und damit das erste Treffen mehrerer Chöre ein voller Erfolg. Mit Ziehharmonika zu „Der Bayer liabt sei Landl“ Die Bürgermeister – es sangen 151 Männer und zwei Frauen – hatten jeweils ein Programm vorbereitet. Die Landshuter brachten eine Ziehharmonika mit und interpretierten unter anderem „Der Bayer liabt sei Landl“ und das Volkslied „Horch was kommt von draußen rein“. Mit hellblauen Krawatten präsentierten sich die Südtiroler den deutlich über 600 Zuhörern in der Kirche. Sie sangen drei Lieder in drei Sprachen – auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch, einer Sprache, die vier Prozent der Menschen in Südtirol sprechen. Benedikt Galler vom Chor erzählte, dass die Gruppe eigentlich nur einen Auftritt im Jahr habe. „Umso geehrter fühlen wir uns, dabei zu sein.“ Klaus Miosga (Langfurth) führte durch den Konzertabend und verrietunter anderem, dass die Bürgermeister aus Rosenheim schon bei Staatsministerin Ilse Aigner zum 50. Geburtstag gesungen haben und sie seitdem Ehrenmitglied im Chor ist. Übrigens: Zwei der Chöre hatten Sängerinnen dabei. Eine der beiden, Luise Hausberger, ist Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Baierbach im Landkreis Landshut – und die einzige Frau im Landshuter Chor. Siefühlt sich wohl mit lauter männlichen Kollegen, sagt aber auch: „Das gemeinsame Singen ist nicht so einfach.“ Wichtiger sei aber sowieso die „Gesellschaft“. Derweil fühlten sich die Südtiroler Sänger „so gut aufgenommen“ in der „herrlichen Stadt“ Rothenburg, dass einige überlegen, zum Weihnachtsmarkt im Dezember wiederzukommen. Auch ein weiteres Treffen der Bürgermeisterchöre können sie sich vorstellen. Als „kameradschaftlich, freundschaftlich“ bezeichnete Rosenheims Chorleiter Werner Weyerer das Wochenende. „Ein Erlebnis“ für den ehemaligen Bürgermeister von Aschau im Chiemgau. Besonders lobte er neben den Konzerten den gemeinsamen Abend, den Austausch mit den Chören – und zwar nicht nurmusikalisch. „Über Politik wurde auch geredet und diverse Erfahrungen ausgetauscht“, erzählte er. Eine Wiederholung des Treffens ist laut Miosga schon angedacht. „Es geht weiter“, sagte er der FLZ. Was ihn besonders freut: die rund 5000 Euro, die von Zuhörern für die Schule in Tansania gespendet wurden (Kontodaten für weitere Spenden: DE64765500000570240804).

 

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FLZ 06.10.2018
FLZ 06.10.2018.

Rothenburg wird Treffpunkt der singenden Rathauschefs

Am Samstag und Sonntag Auftritte von sechs Bürgermeisterchören aus Bayern und Südtirol
– Spende nach Tansania ROTHENBURG (cc) –
Am Samstag und Sonntag kommen sechs Bürgermeisterchöre aus Bayern und Südtirol in Rothenburg zusammen. Mit einem Benefizkonzert wollen sie einen Schulbau in Tansania unterstützen. Mit dabei sind die Chöre aus Landshut, den Landkreisen Rosenheim, Kulmbach, Ostallgäu und „unsere speziellen Freunde aus Südtirol mit dem Vorsitzenden Alessandro Beati“, erzählt Klaus Miosga, Bürgermeister von Langfurth und Chef der singenden Rathauschefs aus dem Kreis Ansbach. Am Samstag startet um 16 Uhr das Ansingen in der Reichsstadthalle, das Benefizkonzert in der Kirche St. Jakob beginnt um 18 Uhr. Am Sonntag besteht dann die Möglichkeit, die Chöre unter freiem Himmel zu erleben: ab 11 Uhr treten sie gemeinsam vor dem RothenburgerRathaus auf.

Der Bürgermeisterchor im Landkreis Ansbach ist am Wochenende Gastgeber eines Chortreffens mit Benefizkonzert in Rothenburg. Das Foto entstand bei einem Auftritt in diesem Jahr in Lehrberg. Foto: Ulrich Brühschwein

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Eine starke Gemeinschaft: Der Bürgermeisterchor im Landkreis Ansbach hat schon viel Gutes bewirkt.Foto: privat

Gute Idee findet großen Widerhall

Neue Gemeinschaft singender Kommunalpolitiker singt für Rothenburger Partnerdekanat

ROTHENBURG– AmWochenende 6. und 7. Oktober treffen sich sechs Bürgermeisterchöre in Rothenburg, um gemeinsam ein Benefizkonzert zu veranstalten. Die Kollegen des Bürgermeisterchores im Landkreis Ansbach, es handelt sich dabei um amtierende Kommunalpolitiker und ehemalige Amtsinhaber im Ruhestand, haben die Idee in die Tat umgesetzt. Für ein Projekt zu singen, das einen nachhaltigen Nutzen im Dekanat Hai in Tansania hat. Gespräche mit Chormitglied und Oberbürgermeister Walter Hartl sowie Dekan Hans-Gerhard führten dazu, dass mit der Rothenburger Stadtkirche St. Jakob ein geeigneter Veranstaltungsort gefunden wurde. Über die Verbandszeitschrift „Bayerischer Gemeindetag“ wurdedas Vorhaben beworben. Mittlerweile haben sich die Bürgermeisterchöre aus Landshut sowie aus den Landkreisen Rosenheim, Kulmbach, Ostallgäu und Freunde aus Südtirol zur Mitwirkung angemeldet. Die Chöre wollen mit diesem Treffen nicht nur soziale Zwecke unterstützen, sondern auch untereinander das gemeinsame Wir-Gefühl unter den Bürgermeistern stärken, wie es heißt. So ist auch der gastgebende Bürgermeisterchor im Landkreis Ansbach ausgerichtet: Gemeinsamkeit zu pflegen und finanziell zu helfen, gegenüber Organisationen und Einrichtungen, die ehrenamtlich tätig sind, gute Vereinszwecke zu erfüllen und somit sinnvoll im Landkreis zu wirken. Mittlerweile hat der Bürgermeisterchor über 150000 Euro gespendet. Auch Landrat Dr. Jürgen Ludwig istmit eingebunden als „Botschafter des Bürgermeisterchores“. Im Rahmen dieses „Bürgermeisterchöre-Treffens“ in Rothenburg soll diese Tradition fortgesetzt werden. Es soll kein kein Wettbewerb unter den Chören stattfinden: „Wir vergleichen nicht, wer die besten Lieder singt oder wer die meisten Mitglieder hat“. Im Vordergrund steht das Kennenlernen und Miteinander LMenschen, Kollegen kennen zu lernen, sich auszutauschen und gleichzeitig ein Konzert auszurichten. Es findet am Samstag, den 6. Oktober um 18 Uhr in der St.-Jakobs-Kirche statt. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für das Dekanat Hai in Tansania gebeten. Das Wochenende beschließen am Sonntag, 7. Oktober, um 11 Uhr die Bürgermeisterchör mit einem gemeinsamen Lied vor dem Rathaus. eb

FLZ, Freitag, 21.09.2018


Fränkische Landeszeitung, 02. Juli 2018


Fränkische Landeszeitung, 08.05.2018


Fränkische Landeszeitung, April 2018
Fränkische Landeszeitung, April 2018.

Spendenübergabe am 14.02.2018

Die Einnahmen des Benefizkonzertes in Weißenkirchberg übergab der Bürgermeisterchor im Landratsamt Ansbach an die Kirchengemeinde Weißenkirchberg. Der Bürgermeisterchor hat den Erlös des Konzertes in Höhe von rund 3.100 Euro auf 3.500 Euro aufgestockt und für die Sanierung der Glockenanlage und des Glockenstuhls der Kirche St. Wenzeslaus zur Verfügung gestellt. „Singen macht uns allen Spaß und bewegt Menschen. Gleichzeitig können wir mit unserem Gesang etwas bewirken und Menschen helfen. Daher sind für uns alle der Chor und das gemeinsame Singen besonders schön und wertvoll“, betonte der Vorsitzende des Chores, Bürgermeister Klaus Miosga. Er dankte besonders dem Dirigenten, Friedrich Wörrlein, dem Ehrendirigenten Rudolf Schwemmbauer und dem Botschafter des Bürgermeisterchores, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, für deren Unterstützung. „Großer Dank gilt zudem auch Altbürgermeister Siegfried Heß, der die Spende angeregt hat“, betonten Miosga und die Spendenempfänger aus Weißenkirchberg. Landrat Dr. Ludwig unterstrich die große Bedeutung des Chores und seiner Spenden. Durch die nachhaltigen Spenden könnte vielen Menschen geholfen, das Ehrenamt gestärkt und Institutionen wie die Kirche, die besonders für die Menschen im ländlichen Raum eine große Bedeutung habe, unterstützt werden. „Ob Posaunenchöre oder Helferkreise im Bereich Asyl, das vielfältige kirchliche Engagement ist äußerst wichtig für das Leben auf dem Land. Wenn die Glocken läuten, ruft das die Menschen zusammen. Gerade die Kirchenglocken haben eine große Symbolwirkung und stehen für Glaube, Kirche und Gemeinschaft“, so Landrat Dr. Ludwig. Über die Unterstützung freuten sich Pfarrer Richard Balzer und sein Team, bestehend aus Anneliese Assenbaum, Gertraud Hörber und Petra Schierer. „Wir sind mit großer Dankbarkeit für das wunderbare Konzert und die Spende des Chores erfüllt. Das Konzert in Weißenkirchberg wird den Besuchern sicher ein Leben lang in Erinnerung bleiben“, betonte Pfarrer Richard Balzer. Mit der Spende wird ein Teil der Kosten für die Sanierung des Glockenstuhls getragen. „Die Anschaffung einer neuen Glocke hat sich zur Rundumerneuerung der Glockenanlage und des Glockenstuhls entwickelt, weil unvorhergesehene Schäden während der Sanierung entdeckt wurden“, erklärte Pfarrer Balzer. Daher käme die Spende gerade zur richtigen Zeit. Mit dieser Spende hat der Bürgermeisterchor in den 29 Jahren seines Bestehens bereits nahezu 150.000 Euro gespendet. Der Bürgermeisterchor veranstaltet pro Jahr zwei Konzerte und hat bereits drei CDs aufgenommen. Die CDs sind in den Rathäusern sowie auf der Internetseite des Chores unter www.buergermeisterchor.de erhältlich.

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Jürgen Ruppert, geschäftsleitender Beamter Leutershausens, Altbürgermeister Siegfried Heß, Petra Schierer, Anneliese Assenbaum, Gertraud Hörber, Pfarrer Richard Balzer, Bürgermeister Klaus Miosga, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Bürgermeister Friedrich Wörrlein, Altlandrat Rudolf Schwemmbauer und Altbürgermeister Hermann Reichert.